Soft Skills

Die IMPRS for Computer Science bietet Seminare zu verschiedenen Themen im Gebiet der sozialen Kompetenzen (Soft Skills) an. Die Seminare sind speziell auf unsere Studierenden zugeschnitten und sollen ihnen eine Möglichkeit zum praktischen Üben bieten.

Die verschiedenen Seminare bestehen in der Regel aus einer Vorlesung oder Präsentation zum jeweiligen Thema und einem praktischen Teil, bei dem die Studierenden ihre eigene Arbeit und die der anderen analysieren und korrigieren. Auf diese Weise wird das neue Wissen zur Erfahrung.

 

Erfolgreich Präsentieren

Dieses Seminar hilft den Studierenden, ihre persönlichen Präsentationsfähigkeiten zu verbessern. Die Veranstaltung besteht aus einer Kombination von Vorlesung und praktischem Übungsteil, in dem das zuvor Gesagte vertieft wird. Die Studierenden lernen unter anderem wie sie eine Präsentation so strukturieren, dass das Publikum leicht folgen kann, wie sie Power-Point-Folien gestalten, optische Hilfsmittel und technische Ausrüstung bestmöglich nutzen, wie sie am besten mit Störungen und Fragen umgehen und wie sie sich die Zeit so einteilen, dass sie nicht unter Zeitdruck geraten. Außerdem erfahren sie, was die häufigsten Fehler beim Präsentieren sind und wie sie diese vermeiden, wie sie mit Nervosität umgehen können und wie sie Feedback richtig geben.
Darüber hinaus bekommen Studierende, die in Deutsch oder Englisch vortragen müssen obwohl dies nicht ihre Muttersprache ist, Tipps zur gesprochenen Sprache und zu Redewendungen, die sie z.B. zum Überleiten benutzen können.
Die praktischen Übungen befassen sich mit Körperhaltung, Atmung, Stimme und Körpersprache.
Der wichtigste Seminarteil besteht aber in den einzelnen Präsentationen, die von den Studierenden selbst gehalten und von uns auf Video aufgenommen werden. Die Studierenden bekommen so ein individuelles Feedback und haben die Möglichkeit, sich selbst auf Video zu sehen. Die Präsentationen werden dann an einem der folgenden Seminartage wiederholt und erneut aufgenommen. Die Erfahrung zeigt, dass eigentlich alle Studierenden sich von der ersten zur zweiten Runde bedeutend verbessern und deutlich weniger nervös sind.

 

Wissenschaftliche Poster

Wissenschaftler müssen ihre Arbeit oft grafisch aufgearbeitet präsentieren, z.B. bei wissenschaftlichen Konferenzen. Dieses Seminar bietet eine Einführung in das Gestalten von Postern, von der Planung bis zur tatsächlichen Ausführung. Die Studierenden bekommen Informationen von allgemeingültigen Regeln zu Inhalt und Form, über Farbsymbolik bis zum Gebrauch von Illustrationen und Grafiken. Sie erfahren wie sie ein Poster so anlegen, dass es beim Zielpublikum gut ankommt, welche Schriftarten zu empfehlen sind und wie sie den Text am besten formatieren. Außerdem werden die besonderen Anforderungen an Printmedien im Vergleich zu Bildschirmpräsentationen angesprochen. Darüber hinaus werden häufige Fehler besprochen und es wird eine Checkliste für die Nachbearbeitung verteilt. Den Studierenden werden beispielhaft Exemplare von vorhandenen Postern anderer Wissenschaftler gezeigt. Zum Schluss müssen sie ein selbst erstelltes Poster analysieren, es verbessern und zur Bewertung einreichen.

 

Wissenschaftliches Schreiben

Wenn Studierende eine wissenschaftliche Abhandlung schreiben sollen, sei es eine Haus-, Magister-, Diplom- oder Doktorarbeit, oder später eine Arbeit für ein wissenschaftliches Journal oder eine Konferenz, sind sie sich oft nicht sicher, was von ihnen erwartet wird. Fundiertes Wissen über relevante Regeln für wissenschaftliches Schreiben kann ihnen dabei helfen, Fehler zu vermeiden und den Erfolg ihres Projektes fördern.
Dieses Seminar besteht aus einer ausführlichen Vorlesung und zahlreichen praktischen Übungen. Den Studierenden wird vermittelt, wie sie ihre Arbeit an eine bestimmte Zielgruppe anpassen und sie bekommen Informationen über die allgemeine Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit sowie den Zweck und die Durchführung von jedem Teilelement. D.h. sie erfahren wozu z. B. Titel, Abstract, bestimmte Schlüsselwörter, Einleitung, ähnliche Arbeiten, Hauptteil, Stil, Quellenangaben und ihre Form, Ergebnisse, Diskussion, Fazit, Danksagung und Verzeichnisse dienen, und wie sie die einzelnen Elemente am besten gestalten.
Der letzte Teil der Vorlesung behandelt das Procedere der Veröffentlichung einer Arbeit: z.B. den Regeln für das Einreichen des Manuskriptes und Umgang mit Anmerkungen von Kritikern.

 

Bewerbertraining

Diese Veranstaltung ist speziell auf die Bedürfnisse von Studierenden zugeschnitten und versorgt sie mit vielen Informationen sowie mit einem praktischen Training für eine erfolgreiche Bewerbung. Die Veranstaltung beginnt mit Themen wie Selbsteinschätzung, Informationsquellen zur Orientierung und Karriereplanung und schließlich das eigentliche Bewerbungsprocedere. Die Studierenden lernen, wie sie sich am besten auf eine Stelle bewerben und erfahren auch weniger bekannte Details, die ihre Erfolgschancen erhöhen können. Die grundlegenden Elemente einer schriftlichen Bewerbung, wie Lebenslauf und Begleitschreiben, werden sowohl ausführlich in Bezug auf Form und Inhalt besprochen als auch in Bezug darauf, was bei einer Bewerbung im Ausland (z.B. in den USA) zu beachten ist. Desweiteren bekommen die Teilnehmer zahlreiche Ratschläge zum Bewerbungsgespräch: Sie lernen die übliche Struktur des Gespräches, grundlegende Regeln und Hinweise zu Verhalten, Erscheinungsbild und Körpersprache kennen. Darüber hinaus wird ein ausgewähltes Assessment Center vorgestellt.
Eine echte Stellenanzeige und ein passender Lebenslauf mit Begleitschreiben, den die Studierenden selbst erstellen sollen, werden dann für ein realistisches Rollenspiel benutzt. Bei diesem durchlaufen die Teilnehmer Bewerbungsgespräche und ein Assessment Center. Von den Studierenden wird erwartet, sich dem Anlass entsprechend zu kleiden. Jeder übernimmt dann jeweils mindestens einmal die Rolle des Interviewers und des Bewerbers, so dass alle die verschiedenen Blickwinkel kennenlernen. Den Rollenspielen folgt ein genaues Feedback mit Verbesserungsvorschlägen und eine Diskussion.

 

Projektmanagement

Während ihrer beruflichen Laufbahn werden die Studierenden immer wieder mit vielen verschiedenen Projekten konfrontiert sein – die Doktorarbeit ist nur ein Beispiel von vielen. Aber nicht nur im Berufs-, sondern auch im Privatleben müssen immer wieder Herausforderungen gemeistert werden. In diesem Seminar betrachten wir zuerst was ein Projekt als solches ausmacht und finden heraus, warum ein adäquates Projektmanagement wichtig ist für die Leitung eines Projekts vom Anfang bis zum erfolgreichen Abschluss.
Die Studierenden lernen welche verschiedenen Planungsphasen es gibt, welche Probleme auftreten können und wie sie mit Mitarbeitern oder Ansprechpartnern richtig kommunizieren. Außerdem lernen sie sich Ziele zu setzen, aus einer vagen Idee eine präzise Planung zu erstellen, das richtige Maß an Detailiertheit zu finden, Netzwerkdiagramme und Gantt-Charts zu erstellen, Arbeit richtig zu delegieren und Fehler zu vermeiden bzw. mit ihnen umzugehen. Darüber hinaus erfahren sie, wie sie ein Team führen, Risikomanagement betreiben und wie sie ein Projekt richtig beenden und nachbearbeiten.
Die Veranstaltung umfasst zahlreiche praktische Übungen.

 

Zeit- und Selbstmanagement

Bei der Organisation ihrer Arbeit sind Studierende mit den gleichen Problemen konfrontiert, wie zum Beispiel Mitarbeiter in einem Unternehmen. In dieser Veranstaltung bekommen sie eine Einführung in verschiedene Methoden des Zeit- und Selbstmanagements. Die Studierenden erfahren, wie sie ihre persönliche Leistungsfähigkeit analysieren können, indem sie erkennen womit sie Zeit verschwenden, und sie lernen ein Tätigkeitsprotokoll zu führen. Außerdem wird ihnen beigebracht Arbeitsschwerpunkte zu setzen, indem sie ihre Ziele nach dem Eisenhower-Prinzip in vier Kategorien einteilen, die aus verschiedenen Kombinationen von Dringlichkeit und Wichtigkeit bestehen. Sie lernen Pläne und priorisierte ToDo-Listen zu erstellen und werden in die Regeln des effektiven Planens eingeführt. Den Studierenden wird gezeigt, wie sie es am besten vermeiden mit den Dingen, die sie am Anfang identifiziert haben, ihre Zeit zu verschwenden und sie erhalten eine erste Einführung in die Methode des Schnelllesens (speed reading).
Die Vorlesung wird abgerundet durch eine Übersicht über verschiedene Kreativitätsmethoden und entsprechende praktische Übungen. Unter anderem werden folgende Methoden vorgestellt: Brainstorming, Mindmapping®, Entscheidungsbaum sowie Notiztechniken, die die Gedächtnisfähigkeit verbessern.

 

Kommunikation

In einer Kombination aus Vorlesung und praktischen Übungen lernen die Studierenden die Wichtigkeit von Kommunikation in ihrem beruflichen und privaten Alltag kennen. Die Veranstaltung beginnt mit einer Einführung in die Kommunikationstheorie und beinhaltet das Thema Körpersprache und das Verhältnis von nonverbalen und verbalen Aspekten der Kommunikation. Im Anschluss daran werden verschiedene praktische Übungen durchgeführt. Die Übungen behandeln verschiedene Themen wie Körpersprache, Stimmklang und Kommunikation in einem Team. Die Analyse der Übungen zeigt die Notwendigkeit „richtiger“ Kommunikation und den großen Einfluss, den richtige (oder falsche) Kommunikation auf alle Bereiche menschlicher Interaktionen hat. Darüber hinaus erhalten die Studierenden eine praktische Beratung zum Gebrauch von Kommunikationstechniken (z.B. 5-Sätze Training, Small Talk). Sie lernen außerdem Konflikte zu vermeiden bzw. mit auftauchenden Konflikten umzugehen.

 

Interkulturelles Wissen

Die Bedeutsamkeit von interkulturellem Wissen im Berufsleben wird oft unterschätzt. Doch sobald Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen zusammenarbeiten, werden kulturelle Unterschiede schnell zum Thema. Selbst wenn kleine Unterschiede übersehen werden, können Probleme entstehen oder sich verstärken. Diese Vorlesung bietet eine kurze Einführung in interkulturelles Wissen mit Bezug auf berufliche Beziehungen. Der Vortrag beschäftigt sich mit geschäftlicher Kommunikation, verschiedenen Organisationsarten und dem Führungsstil. Außerdem werden deutsche und internationale Geschäftsstile erklärt. Das Ziel dieser Veranstaltung ist es vor allem, die Studierenden für die Bedeutsamkeit von kulturellen Unterschieden in einer internationalen Arbeitsumgebung zu sensibilisieren.

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Der Aufbau und die Pflege der Beziehungen zur Presse und die allgemeine Außendarstellung einer Organisation stehen im Mittelpunkt dieses Seminars. Die Teilnehmer lernen, die Anforderungen der Medien an professionell aufbereitete Informationen zu erfüllen und ihre Pressearbeit so zu organisieren, dass sie zu den Abläufen in den Medien passt. Praktische Übungen zum Schreiben von Pressemitteilungen ergänzen die theoretischen Inhalte.

 

Schnelllesen

Studierende und Wissenschaftler müssen oftmals enorme Mengen an wissenschaftlicher Literatur bewältigen. Mit der falschen Technik kann dies mehr Zeit in Anspruch nehmen als notwendig. In diesem Seminar werden die Teilnehmer mit speziellen Lesemethoden vertraut gemacht, die es ihnen erlauben, wesentlich schneller zu lesen (etwa 70 Prozent Steigerung) ohne dabei den Inhalt zu vernachlässigen. Die Veranstaltung beinhaltet zahlreiche praktische Übungen und Tests.

 

Führung

Gute Führungskräfte sollten auch gute Manager sein und umgekehrt. Zuerst muss jedoch der Unterschied zwischen Führung und Leitung verstanden werden. Führungskräfte befassen sich mit Menschen – mit Mitarbeitern, Qualifikationen, Stil und gemeinsamen Werten. Ihr Fokus liegt auf langfristigem Wachstum, sowie Veränderung und Entwicklung eines Unternehmens oder einer Institution. Sie bauen Vertrauen auf, motivieren und stärken die Mitglieder eines Teams. Manager müssen sich mit Strategien, Strukturen und Systemen befassen und sind mit Verwaltungsaufgaben (Situationen einschätzen und bewerten, Statistiken auswerten, dringende Entscheidungen treffen usw.) beschäftigt.
In diesem Seminar erarbeiten die Studierenden wesentliche Fragen in Bezug auf Führung und Leitung: Was ist das angestrebte Ziel? Welche Ressourcen stehen zur Erreichung des Ziels zur Verfügung? Wie soll mit den Ressourcen umgegangen werden? Wie steht es um das eigene Durchsetzungsvermögen? Vor allem im Berufsleben müssen täglich Menschen beeinflusst werden – um ihre Unterstützung zu gewinnen, sie zu begeistern, Ideenreichtum anzuregen oder eine Beziehung aufzubauen. Im Seminar werden grundlegende Techniken für den Umgang mit Menschen gelehrt. Ist es wirklich möglich andere dazu zu bringen, dass sie Dich mögen? Und viel wichtiger: Ist es möglich andere durch Kritikvermeidung und echte Anerkennung dazu zu bringen, dass sie das tun, was Du von ihnen willst und Dir zustimmen? Die Studierenden lernen in diesem Seminar praktische Vorgehensweisen um Menschen für sich zu gewinnen und ihre Position zu überdenken. Die Techniken werden im Seminar geübt und erfordern zwischenmenschliche Kompetenz, sowie Kommunikations-, Vermittlungs- und Durchsetzungsfähigkeit. Im Seminar wird gezeigt, warum Menschen Führungspersonen folgen und wie die eigne Führungsrolle in einer Arbeitsgruppe die Leistung der ganzen Gruppe maximieren kann.

 

Stressmanagement

Was ist Stress? Was bewirkt er? Wie kann man sich selbst von negativem Stress befreien? Welcher Grund auch immer Stress auslöst – ein Konflikt zuhause, negatives Feedback auf der Arbeit oder schlechtes Zeitmanagement um nur einige Beispiele zu nennen – dieser Stress macht krank. Die Studierenden in diesem Seminar lernen ihre Stressoren zu erkennen und üben erprobte Techniken im Umgang und zur Vermeidung von Stress.

 

Ethische Grundsätze in der Wissenschaft

In diesem Seminar soll ein Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass es zur Verantwortung jedes Wissenschaftlers gehört wissenschaftliches Fehlverhalten zu verhindern. Natürlich behauptet jeder „wahre Wissenschaftlicher“, dass er rund um die Uhr am Computer oder im Labor daran arbeitet, die Wahrheit aufzudecken und nicht die Wahrheit neu zu erfinden. Dieses Ideal wird jedoch manchmal durch Wissenschaftler, die auf Ruhm, Anerkennung und Geld aus sind, herausgefordert.

 

Einflussnahme

Besonders im Beruf werden Menschen dazu gebracht auf andere einzuwirken – um ihre Unterstützung zu gewinnen, sie zu inspirieren, ihre Vorstellungskraft zu fesseln oder eine Beziehung zu ihnen zu küpfen. Dieses Seminar lehrt die grundlegenden Techniken im Umgang mit Menschen. Kannst du wirklich Personen dazu bringen, dich zu mögen und – noch wichtiger – sie von deiner Meinung überzeugen und sie dazu zu bringen, dass zu tun, was du willst? Und das durch aufrichtige Wertschätzung und ohne unangebrachte Kritik? Die Studierenden lernen in diesem Seminar die einfachen Regeln Menschen zu verändern und sie von der eigenen Art des Denkens zu überzeugen. Im Kurs erwerben sie eine Kombination von zwischenmenschlichen und kommunikativen Fähigkeiten sowie überzeugungs- und Präsentationstechniken.

 

Vielfaltsmanagement

Diversity Management bzw. Vielfaltsmanagement ist Teil des Personalwesens und wird meist im Sinne von „soziale Vielfalt konstruktiv nutzen“ verwendet. Diversity Management toleriert nicht nur die individuelle Verschiedenheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sondern hebt diese im Sinne einer positiven Wertschätzung besonders hervor und versucht, sie für den Unternehmenserfolg nutzbar zu machen. Die Ziele von Diversity Management sind es, eine produktive Gesamtatmosphäre im Unternehmen zu erreichen, soziale Diskriminierungen von Minderheiten zu verhindern und die Chancengleichheit zu verbessern. Dabei steht aber nicht die Minderheit selbst im Fokus, sondern die Gesamtheit der Mitarbeiter in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Bei den Unterschieden handelt es sich zum einen um äußerlich wahrnehmbare Unterschiede, von denen die wichtigsten Geschlecht, Ethnie, Alter und Behinderung sind, zum anderen um subjektive Unterschiede, wie die sexuelle Orientierung, Religion und der Lebensstil. [Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Diversity_Management (August 28, 2015)]

Anhand eines Rollenspieles lernen die Studierenden in diesem Modul, was es heißt „anders“ zu sein und wie man damit umgeht. Auch wenn es sich hierbei um ein komplexes und eher schwer zu greifendes Thema handelt, bietet das Rollenspiel eine gute Vorbereitung, um später erfolgreich mit Kollegen unterschiedlicher Kulturen zusammenarbeiten zu können.

 

Techniken der Kreativität

Jeder möchte kreativ sein. Ohne Kreativität bleiben nur Wiederholung und Routine. Wandel, Verbesserung und Richtungswechsel verlangen nach Kreativität. Viele glauben, Kreativität sei ein angeborenes Talent, das andere höchtens bestaunen können. In Wahrheit ist jeder kreativ. Kreativität ist eine Fähigkeit, die man erlernen, entwickeln und dann anwenden kann. Jeder kann diese Fähigkeit üben und nutzen. Der Workshop dient dazu, einen Tag lang Techniken der Kreativität vorzustellen und sie zu üben. Die Stundenten wenden diese Techniken an, indem sie über die offensichtliche problemlösende, konstruktive und perzeptive Kreativität hinaus Assoziationen und Möglichkeiten entdecken.

 

Englisch-Phonetikkurs: „Mastering the American Accent”

Mit „Aussprache” meinen wir nicht nur den Klang einzelner Vokale und Konsonanten, sondern auch die Betonung von Silben und Wörtern sowie Intonation und Sprachmelodie. All diese Elemente wirken sich auf den Klang der Sprache aus, und gesprochenes amerikanisches Englisch birgt so einige Schwierigkeiten. Wir werden uns ein Semester lang dem amerikanischen Akzent widmen, um mehr wie ein Muttersprachler zu klingen. Eine verbesserte  Aussprache des Englischen stärkt das Selbstvertrauen sowie die Qualität der Kommunikation im englischsprachigen Kontext.

 

Wissenschaftliches Schreiben für Masterstudierende und Doktoranden

Dieser Kurs richtet sich an fortgeschrittene Nicht-Muttersprachler in Englisch, die ihre wissenschaftliche Ausdrucksfähigkeit verbessern wollen. Die Übungen sind nicht fachspezifisch, die Informationen und erlernten Fähigkeiten des wissenschaftlichen Schreibens lassen sich allerdings gut auf dem Gebiet der Informatik einsetzen. Letztendlich dient dieser Kurs auch dazu, die Studierenden auf das Verfassen ihrer eigenen Forschungsarbeit vorzubereiten – ein umfangreiches Anliegen, das man behutsam angehen sollte. Die ersten Übungen werden sich mit dem Schreibstil und rhetorischen Fertigkeiten befassen, deren Kenntnis dabei hilft, Texte klarer zu formulieren und Sätze und Absätze wirkungsvoll zu gestalten. Anschließend befasst sich der Kurs mit zwei Schreibstrukturen: „General-Specific“ und „Problem-Solution“, denn die richtige Anwendung dieser ist erforderlich, um die wissenschaftlichen Erkenntnisse erfolgreich zu kommunizieren. Außerdem werden wir uns im Kurs mit Datendiskussion und Zusammenfassungen auseinandersetzen, um letztlich der Frage nach der richtigen Struktur einer wissenschaftlichen Veröffentlichung nachzugehen.

 

Wissenschaftliche Präsentationen

Ob an der der Universität oder am Arbeitsplatz, überall ist es wichtig gut vortragen zu können. Aber was macht einen guten Vortrag aus? Dieser Kurs hilft Anfängern und fortgeschrittenen Vortragenden ihre Präsentationfähigkeiten zu verbessern und so exakter zu werden, ihr Publikum zu begeistern und die richtige Botschaft in der richtigen Zeit zu vermitteln. Der Kurs beinhaltet folgendene Aspekte: – Struktur: Einleitung, Hauptteil, Schluss – Sprache: Inhalt und Funktion – Verbale und non-verbale Kommunikation: Körpersprache – Stimme und Tonfall: richtiger Einsatz der Stimme – Geschwindigkeit und Aussprache: welches Tempo ist für eine Präsentation angemessen? – Optik: Folien, Fotos, usw. Die Teilnahme am Kurs erfordert regelmäßige Anwesenheit und interaktive Mitarbeit. Kursteilnehmer halten während des Kurses mehrere Kurzvorträge sowie eine Abschlusspräsentation am Ende des Semesters.

Storytelling

In diesem Modul werden die folgenden Inhalte behandelt:

  • die Beudeutung des storytelling in der Kommunikation
  • Was ist storytelling, wie findet es in Organisationen Anwendung?
  • die Bedeutung des CAT Modells
  • organisatorische storytelling Prinzipien
  • die Bedeutung von Szenarien, Strukturen und Visualisierung
  • Theorie und praktische Übungen

Management Techniken

Um ihr Arbeitsleben zu organisieren, nutzen Manager den Kreislauf “ think-change-operate-communicate-sustain-think…“. In diesem Modul werden sowohl die diesem Kreislauf zugrunde liegende Theorie behandelt, als auch praktische Übungen einbezogen.

Human Resource Management

Human resource management (HRM or HR) ist das Management des Personalwesens. Geläufigerweise mit der Abkürzung „HR Department“ bezeichnet, dient diese Abteilung der Zielerreichung der Mitarbeiter, indem die Leistung der Mitarbeiter maximiert wird. HR beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Mamagement der Mitarbeiter innerhalb eines Unternehmens und konzentriert sich hierbei auf Richtlinien und Systeme.

Wie man die Generation Y führt

Lifelong learners sind sich ihrer eigenen Stärken und Schwächen bewusst und verbessern ihre Fähigkeiten von persönlichen und beruflichen Bedürfnissen ausgehend durch lebenslanges lernen (=lifelong learning). Diese Tatsache befähigt lifelong learners dazu ein Team mit klar definierten und authentischen Richtlinien zu leiten und die Leistung aller Beteiligten zu unterstützen und anzuregen.